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- Angelika Handl
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Bei herbstlich milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein wurde in Martinsneukirchen am Samstag der traditionelle Kirtabaum aufgestellt. Zahlreiche Helfer hatten sich am Gemeindehaus eingefunden, um gemeinsam diese schöne Tradition der Dorfgemeinschaft zu pflegen. Die Vorbereitungen für den Kirta hatten bereits einige Tage zuvor begonnen und traditionell wurden dafür die Küchl rausgebacken.
Am Samstagvormittag konnte der 24 Meter lange Kirtabaum geholt werden, der von der Gemeinde Zell gesponsert wurde. Anschließend machten sich die Kirtadeandl und Kirtaburschen mit viel Eifer ans Schnitzen und Verzieren. Die Kränze wurden mit blau-weißen Bändern geschmückt und zusätzlich mit Lichterketten versehen, die dann am Gipfel und an den Kränzen den Baum in der Nacht erstrahlen ließen. Pünktlich um 15 Uhr begann das Aufstellen und viele kräftige Männer packten gemeinsam an.

Unter dem Kommando von Florian Fuchs wurde der Kirtabaum schließlich aufgerichtet und nach einiger Zeit sicher verankert. Der Applaus der Zuschauer, eine frische Kirtahalbe vom bereits geöffneten Weizenwagen und Küchl mit viel Puderzucker, signalisierten – jetzt ist „Kirta in Neikircha“. Gesellig saß man noch im Zelt auf dem Vorplatz des Gemeindehauses beisammen, ehe die Glocken der Filialkirche St.Martin zum Gottesdienst ertönten.
Dekan Ralf Heidenreich zelebrierte die Messe und anschließend ging es für alle zur Kirtafeier ins Gemeindehaus. Dort sorgten „Mia san de andern“ mit zünftiger Musik für beste Unterhaltung. Dazu wurden traditionelle Kirtaschmankerl serviert, die die zahlreichen Gäste in Tracht genossen.
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Am vergangenen Mittwochabend feierte die Filialkirche St. Martin in Martinsneukirchen das Fronleichnamsfest mit anschließender Prozession. Dekan Ralf Heidenreich zelebrierte dazu die würdige Messe zum Hochfest der Eucharistie - der Gegenwart Christi in Leib und Blut. Prächtig vorbereitet mit Birken und auch Blumenteppich, sowie liebevollen Details, waren die drei Altäre am Bushäuschen nahe der Hauptstraße, beim Anwesen von Max Lindinger und im Hof bei der Familie Pongratz, gegenüber der Kirche. Traditionell wurde der Prangertag mit Salutschüssen begleitet.

Das Kreuz führte die Fronleichnamsprozession an, danach folgten die Kerscher Musikanten, die für den richtigen Takt beim ganzen Umgang, sorgten. Der „Himmel“, der Baldachin unter dem Dekan Ralf Heidenreich mit dem Allerheiligsten durch den Ort zog, wurde von vier Himmelsträgern getragen. Nach der Fronleichnamsprozession fand die Monstranz mit dem Allerheiligsten wieder den Weg zurück zur Kirche. Mit dem Abschlusssegen und dem Lied „Großer Gott, wir loben Dich“, endete der Festgottesdienst. Die musikalische Umrahmung in der Kirche übernahm Organist Karl Fries.
Dekan Heidenreich dankte allen Beteiligten für die gemeinsame Vorbereitung und den Gläubigen für ihre Teilnahme an der Fronleichnamsprozession. Danach zogen alle Prozessionsteilnehmer zum Gemeindehaus. Dort hatte die Kirchenverwaltung Martinsneukirchen für das leibliche Wohl gesorgt. Bei frisch gegrillten Bratwürsten mit Kraut und Getränke klang der Prangertag im gemütlichen Beisammensein aus. Die Einnahmen aus der Bewirtung kommen der Sanierung der Kirchen- und Friedhofsmauer in Martinsneukirchen zugute.
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Bei der Vorabendmesse in Martinsneukirchen vergangenen Samstag, konnten zwei neue Ministranten in die Schar der Altardiener aufgenommen werden, aber auch drei „Minis“ wurden verabschiedet. Dekan Ralf Heidenreich, Diakon Klaus Schülein und Pastoralreferent Thomas Probst zelebrierten den Gottesdienst. In Bezug auf das zuvor gehörte Evangelium holte sich Pastoralreferent Probst den Satz Jesu „Folgt mir nach“ hervor und nannte hier die Art Brücke zu den Ministranten. „Der Ruf Jesu hallt durch die Jahrhunderte und der Dienst am Altar, durch die Mädchen und Buben als Ministranten, ist eine Form der Nachfolge Jesu.
Man kann sie als „Menschenfischer“ bezeichnen, eigentlich aber auch als Boten, die mit ihrem Dienst am Altar zeigen: Gott ist unter uns. Glaube heißt auch Bewegung, werfen wir die Netze der Trägheit ab und folgen wir nach“, endete Probst seine Predigt. Bei den Fürbitten brachten sich die aktuellen, wie die zu verabschiedeten „Minis“ ein.
Dekan Ralf Heidenreich freute sich über die zwei Neuaufnahmen, bedauerte aber auch das sich drei Ministranten nun aus dem Altardienst verabschieden. Er segnete die „Neuen“ und die „Ausscheider“, dankte ihnen für ihr Engagement und wünschte alles Gute für den weiteren Weg mit einem Präsent und zum Applaus der Kirchenbesucher.
Die beiden Neuaufnahmen: Katharina Bieber und Tobias Pangerl
Die drei Verabschiedeten: Angelika Senft (seit 2020), Konrad Senft (seit 2022), Jonas Beiderbeck (seit 2022)
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Ein eindrucksvolles Krippenspiel haben die Kinder aus Martinsneukirchen und Umgebung am Heiligen Abend nachmittags, in der Filialkirche Sankt Martin aufgeführt. Bei der weihnachtlichen Andacht, die von Susanne Gebhardt und Helmut Baumer gestaltet wurde, schlüpften wieder viele Kinder in die Rollen der Herbergssuche. Organist Karl Fries begleitete die Andacht an der Orgel.
Die beeindruckende Darstellung des Krippenspiels, begann mit der Erscheinung des Erzengel Gabriel bei Maria mit der Verkündigung des Herrn. Die Herbergssuche schloss sich an, die stets mit passenden Liedern untermalt wurde. „Wir haben lange auf Hoffnung gewartet und jetzt liegt sie in dieser Krippe. Jesus Christus, unser Heiland und Erlöser ist da - darum feiern wir Weihnachten“, übermittelten die Kinder abschließend die Botschaft. Mit dem einfachen doch vielsagenden Lied „D´Liab is vom Himmel kuma“, endete das Krippenspiel. Musikalisch wurde das Ereignis der Heiligen Nacht von Susanne Gebhardt am Klavier umrahmt.
Die Darsteller:
Maria und Josef: Stella Fries und Fritz Störzer
Der Erzengel Gabriel: Lena Haimerl
Die Engel: Heidi Jobst, Lena Pangerl, Almut Jobst, Laura Schiegl
Die Hirten: Johannes Meinzinger, Korbinian Meinzinger, Lorenz Störzer, Theo Bieber, Josef Dummer
Die Wirtin und der Wirt: Katharina Bieber und Tobias Pangerl
Erzählerin: Zoe Waldow
Großer Dank für die Unterstützung beim Einstudieren erging an Susanne Gebhardt und Bianca Bieber, sowie an Stefanie Meinzinger. Nach „Stille Nacht, heilige Nacht“ wünschten sich alle ein frohes Fest und schnell ging es für die Kirchenbesucher nach Hause um das große Fest der Liebe zu feiern.
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Einen Tag vor Heilig Abend hatte die Landjugend ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung eingeladen, der 40 Jugendliche folgten. Im Gemeindehaus Martinsneukirchen begrüßte Jonas Traidl, der erste Vorstand den Jugendbeauftragten der Gemeinde Zell, Simon Schwarzfischer sowie alle Anwesenden und zeigte den Jahresrückblick auf. Davon sollten zahlreiche Besuche von Jugendbällen, Kirta, sowie zahlreiche Feste, auch in der Umgebung und die überaus erfolgreiche „eigene“ Jamaica Party nicht unerwähnt bleiben. Neben dem Protokollbericht folgte der Kassenbericht mit Entlastung der Vorstandschaft.
Im Anschluss war die Neuwahl der Vorstandschaft mit folgendem Ergebnis:
1. Vorstand (männlich): Jonas Traidl
2. Vorstand (männlich): Sebastian Daschner
1.Vorstand (weiblich): Angelina Fries
2.Vorstand (weiblich): Celine Reitmeyer
Kassier: Sophia Radetzky
Kassenprüfer: Teresa Fries und Felix Lugauer
Beisitzer: Lena Doblinger und Simon Lugauer
Schriftführerin: Nadine Weinfurtner
Fahnenträger: Simon Lugauer, Dominik Stähr, Benjamin Kosuch
Jonas Traidl dankte der Vorstandschaft für die Zusammenarbeit des vergangenen Jahres und für das erneute Vertrauen als erster Vorsitzender. Er gab zudem einen Ausblick auf das Jahr 2026. Die Skifahrt nach Flachau ist für 28. Februar und die Jamaica Party ist für 9. bis 10.Mai geplant. Außerdem werden etliche Jugendbälle, MF-Winterparty, Bockbierfest Schillertswiesen und die anliegenden Jugend-Gründungsfeste in Lambertsneukirchen und Arrach besucht. Im Anschluss konnten zwei neue Mitglieder im Kreis der Martinsneukirchener Landjugend willkommen geheißen werden. Diese wurden per Handschlag aufgenommen.

Die Neuaufnahmen: Selina Bernhardt und Hannah Kolbeck
Nach dem offiziellen Teil gab es den alljährlichen „vorweihnachtlichen Packerltausch“.




