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Pfarreiengemeinschaft Wald-Zell
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Gott nicht aus den Augen verlieren

Am Samstag fand der MMC-Bezirkskonvent des Bezirks Vorwald in Süssenbach statt. Los ging es mit einem Rosenkranz für die verstorbenen Sodalen, im Anschluss folgte ein Gottesdienst mit Zentralpräses Thomas Schmid. Dieser zog gemeinsam mit den Bezirksobmann Dietmar Weigert, dessen Stellvertreter Ewald Pfeffer, den Bannerträgern und den Ministranten in die Kirche St. Jakobus ein. Die Banner reihten sich um den Altar auf. Mit dem Lied „Wer glaubt, ist nie allein“ begann der Gottesdienst. Ein Lied, das auf den Besuch von Papst Benedikt in Regensburg zurückgehe, so Pfarrer Schmid.

Papst Benedikt sei einer der ältesten Sodalen gewesen und heute zeige sich ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. In der Kirche war eine geschnitzte Nachbildung der Madonna von Altötting aufgestellt, die durch die Bezirke wandert. In seiner Predigt ging der Pfarrer auf Altötting ein, er sprach auch von aktuellen Wundern. Man müsse diese aber auch sehen wollen. Es würden Zeichen und Wunder geschehen, bei denen der Glaube geholfen habe. Man dürfe sich nicht einreden lassen, dass das Beten nicht helfen würde, appellierte der Zentralpräses. Abschließend dankte er allen Beteiligten für die schöne Messe, u.a. dem Kirchenchor, den Ministranten, dem Mesner und den Bannerträgern.

Nach dem Gottesdienst und einer gemeinsamen Brotzeit begrüßte Bezirksobmann Weigert die Sodalen im Feuerwehrgerätehaus in Süssenbach zum Bezirksfest. Er begrüßte neben Pfarrer Schmid auch Präfekt Peter Pilz, Assistenten Johann Faltermeier und 1. Bürgermeisterin Barbara Haimerl. Bürgermeistern Haimerl freute sich, dass der Bezirkskonvent in der Gemeinde stattfinde, die MMC haben eine sehr alte Tradition. Präfekt Pilz wies in seinem Grußwort auf die Gemeinsamkeit der MMC und der Feuerwehr hin, beide haben den Dienst an den Menschen gemeinsam.

In seinem anschließenden Vortrag sprach Zentralpräses Schmid über Franz von Assisi, da Papst Leo ein Franziskusjahr ausgerufen habe. Er wünsche sich, dass es heute eine Franz von Assisi gebe, so der Pfarrer, denn er sei dringend nötig. Würde Franz von Assis heute durch die Orte gehen, würde er viele fernöstliche Symbole sehen, aber keine christlichen und versuchen zu verstehen, wieso das so sei. Der Mensch sucht nach Glück, Schönheit, Frieden und Geborgenheit. Warum sucht der Mensch die Gaben und nicht den Geber? Franzi von Assisi habe immer dem Schöpfer gedankt.

Die Menschen heute hätten Gott aus den Augen verloren und haben keine Zeit mehr für ein Gebet. Er sprach über den Unterschied zwischen dem christlichen Glauben und Spiritualität. Das Kreuz sei die größte Liebeserklärung an die Menschen. Daran habe Jesus dafür gekämpft, dass der Himmel für alle offen sei. Das Kreuz sei das Zeichen für ein Leben ohne Ende. Jeder werde ewig leben, die Frage sei nur wo, so Schmid. Abschließend appellierte er: „Liebt die Schöpfung, aber betet sie nicht an!“.

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Im Anschluss folgten die Ehrungen bei der MMC Süssenbach. Obmann Ewald Pfeffer ehrte Rupert Kerscher, Alois Fichtl und Albert Frank für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft. Die Jubelsodalen hätten ihren Lebensweg unter den besonderen Schutz der Mutter Gottes gestellt, so Pfeffer. Mit Dankesworten von Bezirksobmann Weigert endete der Konvent.